Umwelt- und Klimaschutz

Wir arbeiten bei Falck kontinuierlich daran, unsere negativen Auswirkungen auf Umwelt und Klima zu reduzieren.

Wir haben uns verpflichtet, Risiken zu identifizieren und zu verringern, nachhaltige Prozesse und Produkte zu fördern und die Energieeffizienz zu steigern.

Die größten negativen Auswirkungen auf die Umwelt hat der Kraftstoffverbrauch unserer Fahrzeuge. 2020 haben wir deshalb angefangen, unsere Benzin- und Dieselflotte auf Elektrofahrzeuge umzustellen. Wo dies nicht möglich ist, schauen wir uns nach alternativen Biokraftstoffen um und prüfen deren Einsatz. Beides wird unsere CO2-Emmissionen erheblich senken und damit das UN-Ziel Nr. 13, für eine nachhaltigere Entwicklung, unterstützen.

Wir sind uns bewusst, dass darüber hinaus noch weitere unserer Geschäftstätigkeiten einen negativen Einfluss auf Klima und Umwelt haben. Dazu gehören z. B. Geschäftsreisen unserer Mitarbeiter*innen, der Energieverbrauch der von uns genutzten Gebäude und die für uns produzierten und genutzten Produkte und Geräte. Wir sind aber zu der Einschätzung gekommen, dass wir den größten positiven Effekt für den Umwelt- und Klimaschutz im Zusammenhang mit der Reduktion des Kraftstoffverbrauchs unserer Fahrzeugflotte erreichen können. Schließlich haben diese zusammen im Jahr 2020 mehr als 150 Millionen Kilometer zurückgelegt.

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Einführung einer umweltfreundlicheren Fahrzeugflotte: Phase 1

Der erste Schritt, um dieses Ziel zu erreichen, ist die Einführung einer neuen Richtlinie für unsere Firmenwagen. Alle neuen Pkw, die Falck nach dem 1. Januar 2021 bestellt, müssen zu 100 % elektrisch sein (kein Hybridantrieb). Die Umstellung wird in den kommenden Jahren erfolgen, wenn bestehende Leasingverträge auslaufen.

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Einführung einer umweltfreundlicheren Fahrzeugflotte: Phase 2

Im zweiten Schritt wollen wir unsere Flotte von Rettungswagen, Krankentransportwagen und sonstigen Transportfahrzeugen umstellen. Zurzeit ist die Anzahl an Elektrofahrzeugen, die sich als Basis für einen Rettungs- oder Krankenwagen anbieten, sehr klein. Bei den jetzigen Modellen führt nach der Umrüstung das Gewicht des Fahrzeugs, der Ausstattung und des Equipments sowie dessen Stromverbrauch dazu, dass die Geschwindigkeit und Reichweite stark begrenzt sind. Mit der momentan verfügbaren Technologie wird ein solcher E-Rettungswagen leider nicht in der Lage sein, die Anforderungen unserer Kund*innen zu erfüllen. Es kommen aber ständig Neuerungen auf den Markt. Diese verfolgen wir bei Falck sehr genau, um dann, sobald dies ohne Beeinträchtigung der Qualität unserer Leistungen möglich ist, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen.

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Einführung einer umweltfreundlicheren Fahrzeugflotte: Phase 3

Im letzten Schritt wollen wir unsere Abschleppwagen und Feuerwehrfahrzeuge umrüsten.

Elektrische Lösungen sind derzeit nur in begrenztem Umfang verfügbar. Daher will Falck stattdessen zukünftig auf Biokraftstoffe, Wasserstoff, Erdgas oder eine Kombination dieser Energieträger setzen, um die schwereren Fahrzeuge der Flotte zu betreiben.

2020 haben wir bei Falck in Dänemark einen Testlauf mit Biokraftstoffen durchgeführt. Später im Jahr kam noch ein weiterer erfolgreicher Test in Schweden dazu.

Q8 lieferte für die Tests den verwendeten Biodiesel HVO100. HVO100 (hydriertes Pflanzenöl) ist ein 100 % fossilfreies Produkt, das aus erneuerbaren und nachhaltig gewonnenen Fetten und Ölen, einschließlich Abfällen und Rückständen aus der Lebensmittelindustrie, hergestellt wird.

Es hat die gleichen oder bessere technische Eigenschaften wie regulärer Diesel und kann in bestehenden Fahrzeugen verwendet werden, wenn der Hersteller HVO freigegeben hat. HVO100 kann die CO₂-Emissionen um bis zu 90 % reduzieren. Seine Auspuff-CO₂-Emissionen gelten als Null, da die bei der Verbrennung freigesetzte Menge an Kohlendioxid der Menge entspricht, die der nachwachsende Rohstoff zuvor aufgenommen hat.